Von der Villa Helene zur Elb Lounge

Im Jahr 1876 wurde die Villa Helene, als Sommerresidenz des Hamburger Kaufmanns und Ratsherrn Carl Ferdinand Carstens, erbaut. Viele Hamburger Kaufmannsfamilien erwarben an der Elbchaussee zu dieser Zeit Grundstücke und bauten Sommerhäuser. Um 1900 wurde das Anwesen an die Familie Hasselmann weiterverkauft. Mit dem neuen Besitzer bekam das Haus auch einen neuen Namen: Hohen Eichen. 1924 wechselte es dann zur Familie Neuerburg, einer noch heute bekannten Tabakdynastie (unter anderem Waldorf Astoria). Die Familie modernisierte das Haus sehr umfangreich. Mit diesem Umbau wurde dann auch der Seitenflügel, im Stil des nunmehr bereits 40 Jahre alten Haupthauses angebaut.

Das Anwesen blieb bis nach dem zweiten Weltkrieg im Besitz der Familie und wurde dann von den britischen Besatzungsmächten beschlagnahmt und als Offizierskasino genutzt. 1956 kaufte die BP AG das Haus von den Neuerburgs und nutzte es als Repräsentationssitz und als Trainingszentrum für die eigenen Mitarbeiter. Erneut wurde es umbenannt und hieß in den folgenden 46 Jahren BP Studienhaus.Unter diesem Namen wurde es in ganz Hamburg und darüber hinaus bekannt. Der einmaligen Ausstrahlung des Hauses, dem wunderschönen Garten mit seinem Teich und der weißen Brücke ist es zu verdanken, dass so viele Hamburger es ganz besonders in ihr Herz schlossen.

Im Jahre 2001 gab der neue Besitzer, die Northern Real Estate, dem Haus den Namen Elb Lounge. Die neuen Eigentümer übernahmen das Management und das Haus wurde umfassend und mit Liebe zum Detail renoviert. Unter Aufsicht des Denkmalschutzes schaffte man es nahezu alles zu erhalten, beziehungsweise wiederherzustellen, was den Charme und die Ausstrahlung der Elb Lounge schon immer ausmachte. So wurden zum Beispiel alte Holzböden freigelegt und aufpoliert, Kamine und alte Türen liebevoll wieder eingebaut. Hinzu kamen neue Räume im Erdgeschoss und zwei Suiten. Auch der Weinkeller wurde komplett restauriert.

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